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Aufgrund diverser Terminkollisionen wurder der diesjährige Mitgliederausflug auf den 25. April 2020 verschoben.

 

 

Gesamtkosten deutlich senken – oder Priorität Schulraum

An einer gut besuchten Versammlung liessen sich die Mitglieder von soso.elgg von ihren Behördenvertreterinnen und -vertretern über anstehende Abstimmungen und Projekte orientieren; die Gelegenheit, Fragen zu stellen und eigene Inputs zu liefern, wurde dabei rege benutzt.

Sporthalle und/oder Schulräume?

Im Zentrum der Diskussion standen die bevorstehenden Bauvorhaben: Schulraumerweiterung und Mehrfachturnhalle. Grundsätzlich möchte soso.elgg beide Vorhaben unterstützen können. Aber dafür sind die Gesamtkosten von 20 Millionen noch eindeutig zu hoch! Soso.elgg erwartet deshalb mit Nachdruck, dass bei der Projektierung sowohl der Gemeinderat als auch die Primarschulpflege sehr zurückhaltend vorgehen und vertretbare Abstriche gemacht werden. Das gilt nicht nur für die Sporthalle, sondern auch für die Schulbauten. Für soso.elgg ist es unabdingbar, dass der freie Schulraum in Hofstetten in die Planung miteinbezogen wird. Landauf und -ab, v.a. auch in den Städten, ist es üblich, dass (vorübergehend) Schülertransporte oder der Schulbesuch ausserhalb des eigenen Quartiers vorkommen, wenn sie zumutbar sind. Dass das möglich und sogar wünschbar ist, haben die Kindergärtler aus Hagenbuch, die eine Zeitlang ohne Probleme in Hofstetten unterrichtet wurden, gezeigt.
Gelingt es nicht, die Gesamtsumme der Bauvorhaben zu reduzieren, scheitert das eine oder andere Projekt spätestens bei der Urnenabstimmung über den Baukredit.  soso.elgg würde in diesem Fall die Bedürfnisse der Schule höher gewichten als die der Sportvereine; dies nicht zuletzt deshalb, weil die Primarschülerzahl, zumindest vorläufig, noch steigt und Investitionen in die Bildung prioritär behandelt werden müssen.

Ökologisch geprägtes Entwicklungskonzept Elgg wird begrüsst

Auch sonst ist die Bautätigkeit in Elgg momentan gross; Ende April liegen schon mehr als 40 Baugesuche vor (im ganzen letzten Jahr waren es 70). Der an der nächsten Gemeindeversammlung beantragten personellen Verstärkung auf dem Bauamt ist deshalb aus Sicht von soso.elgg zuzustimmen.
Begrüsst werden auch die Bestrebungen, das Label  «Energiestadt» optimal zu erfüllen – so z.B. die ökologisch verbesserte Strassenbeleuchtung in Dickbuch oder die behördlichen Massnahmen, die Beteiligung am Wärmeverbund für Anschlusswillige zu vereinfachen und innert nützlicher Frist zu ermöglichen. Die entsprechenden, an der nächsten Gemeindeversammlung beantragten Investitionen werden deshalb von soso.elgg unterstützt. Bedauerlich, dass sich die Realisation von energiesparenden Massnahmen im «Äntenschnabel» schwieriger als erhofft erweist.
Neu können Säcke für die Plastikentsorgung auch in Elgg erstanden werden; ein erfreulicher erster Schritt, dem aber bald ein zweiter folgen sollte: Eine Plastikentsorgungsmöglichkeit im eigenen Dorf oder vor der Haustüre!
Um sich noch besser ein Bild davon zu machen, wie die Elgger Bevölkerung die weitere bauliche Entwicklung sieht, wird das vom Gemeinderat entworfene räumliche Entwicklungskonzept an einem öffentlichen Workshop am 6. Juli diskutiert. Auch soso.elgg wird sich daran beteiligen, ebenso wie an der Vernehmlassung zur Revision der Gemeindeordnung. Hauptpunkte sind dabei die Entwicklung von Einwohner- und Arbeitsplatzzahlen (jetzt 1680 Arbeitsplätze bei 4900 Einwohnern) und die Frage, wo und wie verdichtet werden soll. Denn schon jetzt ist klar: Neue Baulandeinzonungen wird es mittelfristig in Elgg keine mehr geben!
Aufgrund der interessanten Berichte der soso-Behördenmitglieder aus Gemeinderat, den beiden Schulbehörden und der Kommissionen Gesundheit und Technische Betriebe wurde einmal mehr deutlich: Die historisch gewachsenen Gemeindestrukturen bringen nicht nur Vorteile – eine Einheitsgemeinde ist mehr als nur eine wünschbare Zukunftsvision!

 

Vorstand soso.elgg

 

 

 

 

An zwei Versammlungen hat sich soso.elgg (sachlich – offen – solidarisch) intensiv mit der Frage einer Mehrfachturnhalle befasst und dazu auch die zwei Promotoren, Erich Wegmann und Markus Fehr, eingeladen. Sie konnten dabei aus ihrer Sicht den Bedarf nach weiterem Trainingsraum und v.a. nach einer grösseren Halle, die auch für den Wettkampfbetrieb der Faustballer und Unihockeyaner in höheren Ligen tauglich ist, darlegen.

Einig wurde man sich darüber, dass jetzt, wo die Turn- und Schwimmhalle der Primarschule ohnehin renoviert werden muss, der richtige Zeitpunkt ist, zu entscheiden, wie und ob es mit einer Doppelturnhalle weitergehen soll. Unbestritten blieb auch, dass eine solche Halle für die Sportvereine wünschbar ist und auch ausgelastet würde; zwingend für einen weiterhin funktionierenden Trainingsbetrieb und die ausgezeichnete Jugendsportarbeit der Vereine oder für die Bedürfnisse der Primarschule ist sie allerdings nicht.

Aber die grosse Frage, wie die Gesamtkosten von rund 20 Millionen für die Halle und die nötigen Renovationen und Neubauten der Primarschule bewältigt werden können, blieb ungelöst, auch wenn der im letzten Moment aufgekommene Vorschlag von Erich Wegmann, die Halle mit einer Genossenschaft zu realisieren, auf Interesse stiess. Aber auch diese Lösung ist nicht denkbar ohne einen namhaften finanziellen Beitrag der Gemeinde bzw. der Steuerzahler. Und damit wäre es nicht getan, denn es ist schwer vorstellbar, dass eine Genossenschaft dereinst einmal den ganzen Betrieb übernehmen könnte. Viele Fragen blieben so notgedrungen offen.

Ob bei dieser finanziellen Belastung nicht andernorts übermässig gespart werden muss, beschäftigte die soso-Mitglieder mehr als eine wohl unausweichliche Erhöhung des Steuerfusses. Andererseits wäre Elgg bei weitem nicht die einzige Gemeinde vergleichbarer Grösse, die eine solche Grossraumhalle besitzt.

Nach ausgiebiger und sachlicher Diskussion ergab eine Konsultativabstimmung praktisch ein Patt, so dass die Versammlung beschloss, keine Abstimmungsempfehlung herauszugeben.

Vorstand soso.elgg

 

 

 

 

Letzten Samstag fand wiederum der Apfelmarkt in Elgg statt.

Bei nasskaltem Wetter "schnetzelte" die soso.elgg Äpfel und Birnen was das Zeugs hielt.

Am Mittag konne man schlussendlich auf einen erfolgreichen Anlass zurückblicken.

Vielen Dank an alle Besucher und Helfer.

Im Bärenhofsaal hat sosopunkt.elgg am Samstag, den 29. September ein Brainstorming durchgeführt, um politische Schwerpunkte für die nächste Zeit zu finden. Dank der kompetenten Moderation des Vorstandsmitgliedes Bettina Brennwald haben sich rasch einige Punkte herauskristallisiert, wo soso.elgg in nächster Zeit aktiv sein möchte. Aufgefallen ist auch, dass viel Wissen vorhanden ist und Politik Spass machen kann.

 

 

Bekanntes

Aktuell beschäftigt die grosse Investition Primarschulbauten/Grossturnhalle. Hier fällt vor allem auf, dass bei der Prognose der Schülerzahlen sehr unterschiedliche Annahmen getroffen werden können und auch der Einbezug der Gemeinderäumlichkeiten in Hofstetten noch Fragen aufwirft. Und bei der Turnhalle gibt es noch zu viele Unklarheiten bezüglich der Bedürfnisse  der unterschiedlichen Beteiligten und  Kosten der verschiedenen Varianten, um sich bereits jetzt eine seriös abgestützte Meinung bilden zu können.
Immer wiederkehrende Themen sind auch die Pflege des Städtchens und die Verkehrssituationen in verschiedenen Gemeindeteilen.
Nicht zum ersten Mal stellt sich die Frage der Einheitsgemeinde (evtl. inklusive Sekundarschulgemeinde).

Neues

Unter „Elgg und Tourismus“ könnte laufen: durchgehender Wanderweg der Eulach und dem Fahrenbach entlang oder ein Rundwanderweg Fahrenbachtobel-Guhwilmühle-Schloss Elgg.
Förderung öffentlicher Verkehr: Ortsbus (allenfalls Roboterbus), welcher die verschiedenen Ortsteile und Weiler der Gemeinde verbindet.
Nutzung von Abwasser als Ressource durch Separierung von Urin in der Grossüberbauung Äntenschnabel: Im Urin sind wertvolle Dünger (Phosphor und Stickstoff) vorhanden, die man mit neuen Techniken gewinnen kann. Warum also verdünnen und die ARA unnötig belasten?
Politischer Umgang untereinander (sowohl auf eidgenössischer Ebene als auch in Elgg): Ein politischer Erfolg täte wieder einmal gut. Und damit dieser eher eintritt – da ist soso.elgg überzeugt
davon -, braucht es Kompromissbereitschaft (ohne die eine Demokratie nicht leben kann) und keine „Rote-Linien-Taktik“, welche eine Diskussion und eine proaktive Lösungsfindung zumindest stark behindert.

„Nicht“-Themen

Keine Energie möchte soso.elgg darauf verwenden, Tatsachen und gefällte Volksentscheide erneut in Frage zu stellen (Obermühle, Äntenschnabel).

In Behörden, Kommissionen und Arbeitsgruppen werden viele Themen bearbeitet. Dort möchte soso einmal abwarten Soso.elgg verfolgt aktiv, was in diesen kleinen Gremien erarbeitet wird, und wird gute Vorschläge gerne unterstützen. wenn möglich deren Vorschläge unterstützen. Wir sind uns  bewusst, dass bei jeder auch noch so guten Idee (weil sie ja schliesslich aus den eigenen Reihen kommt) legt Wert darauf, dass die jeweils Betroffenen die anderen Gruppierungen und am Schluss die Bevölkerung ins Boot geholt werden müssen. Soso.elgg freut sich auf sachliche, offene Diskussionen.


Vorstand sosopunktelgg