schloss.jpg

An der gut besuchten Generalversammlung von soso.elgg – sachlich, offen, solidarisch -- streifte Judith Schaufelberger in ihrem Jahresbericht die Hauptthemen des vergangenen Jahres. Auf lokaler Ebene waren dies vor allem die Diskussionen über den Bau einer Sporthalle, aber auch die Initiative der Jungen, die sich für einen Skaterpark einsetzen. Erfreuliches konnte dann auch Kassier Gerhard Schneider melden, da in diesem Nichtwahljahr ein grosser Gewinn zu verzeichnen war. Die Mitgliederzahlen haben sich erneut positiv entwickelt; trotz drei Austritten infolge Wegzugs resultiert, zusammen mit den beiden Eintritten, die auf die GV erfolgten, eine Zunahme von insgesant drei Mitgliedern. Natürlich ist soso.elgg stets offen für neue Mitglieder oder interessierte Schnuppergäste.

Nach 7 Jahren engagierter Tätigkeit hat Co-Präsidentin Judith Schaufelberger ihren Rücktritt aus dem Vorstand eingereicht. Präsident Giorgio Bösiger verabschiedete sie mit anerkennenden Worten und einem originellen Geschenk. Erfreulicherweise konnten für die Arbeit im Vorstand gerade zwei Personen neu gewonnen werden: Ursula Rossi, seit 2003 in Elgg wohnhaft, und beruflich in leitender Stelle im Personalwesen tätig gewesen, zuletzt bei Skyguide - und Werner Scherler, Heilpädagoge und langjähriger Leiter des Sonderpädagogischen Zentrums Buechweid in Russikon.

Das Jahresprogramm sieht Mitgliederversammlungen vor jeder Gemeindeversammlung und wichtigen Abstimmung vor; dabei werden die Vorlagen und weitere lokale Probleme nicht nur diskutiert sondern auch mit interessanten Hintergrundinformationen näher beleuchtet. Die anwesenden Behördenvertreter können dabei hautnah auf Fragen eingehen. Als spezielle Ereignisse stechen der Ausflug vom 25. April in die sozial-therapeutische Institution der Fintanstiftung Rheinau hervor - Thema wird v.a. die Betonproduktion sein - sowie der Apfelmarkt, an dem soso.elgg seit Jahren den Probierstand betreut.

Jedes Jahr richtet soso.elgg einer Organisation einen freiwilligen Solidaritätsbeitrag aus. Diesmal bleibt dieser für einmal in Elgg: Der Tambourenverein, der einzig verbliebene, sehr aktive Musikverein, erhält 1000 Franken an die Kosten für ein neues Tambourenhäuschen.

Klares Ja zur Einheitsgemeinde

Im zweiten Teil der sehr gut besuchten Versammlung diskutierte man nach einem Pro- und einem Contra-Einführungsreferat engagiert und kontrovers über die Initiative zur Einführung der Einheitsgemeinde (Verschmelzung der Primarschulgemeinde mit der politischen Gemeinde). Mit grosser Mehrheit  wurde anschliessend die JA-Parole gefasst; auf Stimmfreigabe entfielen lediglich 6 Stimmen – die Initiative zur Ablehnung empfehlen, wollte gar niemand. Eine detailliert begründete Stellungnahme dazu wird später an dieser Stelle veröffentlicht.

Vorstand soso.elgg