schloss.jpg

Wer das wusste, konnte sich beim Wettbewerb am vergangenen Elgger Apfelmarkt bereits einen Punkt gutschreiben lassen. Die Elgger Lokalpartei soso.elgg sachlich offen solidarisch, die seit dem Verschwinden des Landesrings, der zu den ersten Initianten des Apfelmarkts gehörte, den Probierstand betreibt, hatte sie sich einige knifflige Fragen zur 25. Durchführung dieses immer beliebter werdenden Anlasses ausgedacht. So galt es u.a. auch herauszufinden, dass am letztjährigen Markt (inkl. darauffolgendem Samstag) 1335 kg Äpfel verkauft wurden – eine Zahl, die dieses Jahr bereits am ersten Markttag übertroffen wurde. Dass Herr und Frau Schweizer jährlich durchschnittlich 16 kg verzehren, hätte man mit Glück vielleicht noch irgendwo lesen können – aber wer hätte gedacht, dass nicht nur die Römer, sondern auch die alten Ägypter schon Äpfel anbauten? Natürlich geschah das auch unter Friedrich dem Grossen, aber zur Bekämpfung der Hungersnöte zwang dieser seine Untertanen, vor allem einen andern „Apfel“ anzubauen, den „Erdapfel“.
Wer auch da richtig tippte, konnte nur noch hoffen, auch das Gewicht des bereitgelegten Musterapfels richtig zu erraten: 170 Gramm. Exakt auf diese Zahl kamen Philippe Fankhauser und Klaudia Irell, aber leider hatte sich bei ihnen in der Beantwortung der andern Fragen da und dort ein Fehler eingeschlichen. Nur drei Teilnehmern gelang es, die sechs Fragen fehlerlos zu beantworten, zwei Teilnehmer erreichten 5 Punkte und auf je 5 Talons waren 4 bzw. 3 Fragen richtig angekreuzt, während die restlichen Teil-nehmer in Sachen Apfelkunde noch einen gewissen Nachholbedarf bekundeten; die Stichfrage zum Gewicht des Apfel musste nun also über die Reihenfolge auf dem Podest entscheiden: Hannes Fritz (183 g), Sonja Koch-Wiesmann, beide aus Elgg, und Lili Dütsch, Ricketwil. Gratulation!

 Apfelmarkt

Thomas Ziegler von soso.elgg überreicht im Beisein der langjährigen Marktchefin Annelies Meier der Heimatschutzvereinigung den drei Erstplatzierten drei „Elgger Einkaufsgutscheine“

Hannes Fritz, Sonja Wiesmann und Lili Dütsch (von rechts nach links)