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soso.elgg mit neuem Vorstand

An der diesjährigen Generalversammlung der überparteilichen lokalpolitischen Vereinigung soso.elgg – sachlich, offen, solidarisch – verjüngte sich der soso.elgg Vorstand. Co-Präsident Urs Wachter verkündete gleich drei Rücktritte aus dem Vorstand. Marianne Güttinger, langjährige und sehr geschätzte Co-Präsidentin, Thomas Ziegler, seit Anbeginn als Präsident oder Aktuar und Presseverantwortlicher dabei und Ueli Siegfried, der sechs Jahre gewissenhaft als Kassier geamtet hat. Auch bei den Rechnungsrevisoren gab es einen Wechsel, von Margrit Leibacher zu Philippe von Ah. Alle Zurücktretenden wurden mit herzlichen Worten, einem Frühlingsblumenstrauss und Reisegutscheinen verabschiedet
Neu als Co-Präsidentin konnte Judith Schaufelberger gewonnen werden und Gerhard Schneider erklärte sich bereit, das Kassieramt zu übernehmen; beide wurden einstimmig per Akklamation gewählt.

Der Jahresbericht, die trotz Wahljahr erfreulich abschliessende Rechnung und das Budget samt gleich bleibenden Jahresbeiträgen passierten ohne Gegenstimmen. Der jährliche Solidarbeitrag in der Höhe von 500.-- wurde vergangenes Jahr gleich zweimal ausbezahlt. Ein voller Solidarbeitrag von CHF 500.-- ging an die „Médecins Sans Frontie-res“ und ein zweiter voller Solidarbeitrag von CHF 500.-- ging an die „Historischen Som-merfestspiele Elgg“.

„aktives Landstädtchen Elgg“

soso.elgg begrüsst die Initiative des Gemeinderates, die Weiterentwicklung unserer Gemeinde auf eine breitere Basis zu stellen. Der Vorstand hat zur Veranstaltung vom Januar und zum neu aufgeschalteten Online-Diskussionsforum ein Arbeitspapier erarbeitet, welches an der Versammlung lebhaft und konstruktiv diskutiert wurde. Eine Arbeitsgruppe wird es in eine definitive Form zu Handen von Gemeinderat und Öffentlichkeit giessen.

Ein paar Eckpunkte seien hier schon erwähnt: Die Analyse des Jetzt-Zustandes fällt durchaus positiv aus. Dank moderatem Wachstum ist Elgg in jeder Beziehung lebenswert geblieben und bietet viele Angebote und Möglichkeiten, z.B. für Gewerbe und Läden, einem überdurchschnittlichen Arbeitsplatzangebot, einem regen und vielfältigen Vereinsleben, diversen kulturellen Veranstaltungen und auch als Naherholungsgebiet. Diese Stärken müssen in erster Linie gepflegt werden.

Trotz momentaner Parkplatzprobleme im Flecken ist es mehr als fraglich, ob wir ein zentrales Parkhaus brauchen und verkraften können; vielmehr sind in Nähe der Einkaufsmöglichkeiten dezentralisierte weitere Parkierungsmöglichkeiten zu schaffen (z.B. Ausbau des Parkplatzes an der Äusseren Obergasse).

Vor dem ungünstig gelegenen Gewerbegebiet Obermühle soll prioritär das vorhandene, z.T. noch in der Reservezone liegende Land entlang von Strasse und Bahn für diese Zwecke genutzt werden. Bei allen Projekten und Wünschen darf aber die angespannte finanzielle Lage – die Sozialkosten beispielsweise haben sich, ohne dass wir sie gross beeinflussen können, in den letzten zehn Jahren rund verzehnfacht – keineswegs ausser Acht gelassen werden!

Zwei Kandidaturen für den Zürcher Kantonsrat

Für die Kantonsratswahlen vom 12. April kandidieren zwei soso.elgg Mitglieder. Auf der Liste der EVP ist auf dem zweiten Platz, hinter einem Bisherigen, Katharina Wachter-Renfer platziert, die als Präsidentin der ref. Kirchenpflege und Hausärztin wohl vielen bekannt sein dürfte.

An der Spitze der Liste 5 kandidiert als bereits bisheriger Kantonsrat Gemeindepräsident Christoph Ziegler. In den vergangenen vier Jahren hat er sich durch zahlreiche Vorstösse und das Präsidium der sog. „Mörgeli-Kommission“ im Rat einen Namen gemacht. Dieser vor vier Jahren nur knapp gewonnene „Elgger“-Sitz kann allerdings nur gehalten werden, wenn auch genügend glp-Listenstimmen zusammenkommen; für das obere Eulachtal als Randregion ist aber eine starke Vertretung in Zürich besonders wichtig.