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Im Hinblick auf die nächste Gemeindeversammlung beschäftigte sich die soso.elgg an der letzten Mitgliederversammlung mit den Themen Parkplatzsituation, Mittagstisch und Liegenschaften. Dabei unterstützt die soso.elgg ihre Behördenvertreter in allen Anliegen mit einer deutlichen JA Parole.

Christoph Ziegler stellt das Thema „Einführung zeitbeschränktes Parkieren mit Parkkarte, Parkkartenreglement“, welches an der Gemeindeversammlung vom 26. September zur Diskussion steht, persönlich vor. Die politisch breit abgestützte Gruppe „Entwicklung Elgg“ hat die aktuelle Situation genau analysiert und gemeinsam eine kostengünstige Lösung erarbeitet. Manche Bürger stellen heute ihr Auto auf die Strasse obwohl Parkplätze zur Verfügung stehen. Andere wiederum vermieten ihren Parkplatz und das eigene Auto wird auf der Strasse abgestellt. Viele ärgert dieser Zustand und es macht durchaus Sinn die Parkmöglichkeiten für Kurzparkierer zu verbessern. Die Lösung heisst „generell blaue Zone“. Diese blaue Zone wird für die gesamte 30er Zone gelten und mit Aufklebern auf den bereits stehenden 30er Tafeln angezeigt. Blaue Parkfelder werden vorerst nicht markiert. Das Parkieren ist tagsüber für 3 Stunden gratis. Für längeres Parkieren können Bewilligungen bei der Gemeinde bezogen werden. Auf einen teuren Automaten oder online Ticketing wird bewusst verzichtet. Anwohner haben die Möglichkeit, eine Monatsbewilligung für CHF 40.00 oder eine Jahresbewilligung für CHF 400.00 zu beziehen. Die soso.elgg begrüsst diese einfache und in der Umsetzung günstige aber wirksame Lösung und beschliesst die JA Parole.

Ursula Kundert erklärt das Thema Mittagstisch welches an der Gemeindeversammlung sowohl als Traktandum der politischen Gemeinde als auch der Primarschule auftaucht. Mit den neuen Tagesstrukturen konnte das gemeinsame Ziel der Primarschulgemeinde und politischen Gemeinde, alle Angebote wie Krippe, Hort, Mittagstisch und Randzeitenbetreuung unter einem Dach anzubieten, realisiert werden. Der bisher von der Primarschule selber betriebene Mittagstisch wurde aufgelöst. Die soso.elgg bedauert, dass dabei 3 Mitarbeiterinnen keine adäquate neue Stelle angeboten werden konnte. Die Schule bezahlte offenbar viel bessere Löhne als dies die Kita Rumpelkiste macht. Die Primarschule passt die Verordnung über Betreuungsgutscheine an, so dass solche länger und bis zu einem leicht höheren Einkommen bezogen werden können. Die Primarschule passt ihr Budget betreffend Betreuungsgutscheine an. Die soso.elgg sieht den Nutzen dieser Lösung und begrüsst es, dass Elgg nun eine Betreuungslösung hat für Kinder von 3 Monaten bis Ende Primarschule. Dies macht die Gemeinde gerade auch für doppelverdienende Eltern attraktiv. Die soso.elgg beschliesst daher für beide Traktanden die JA Parole.

Die Liegenschaft Bürgenstock wurde bisher in der Gemeinde unter dem Finanzvermögen geführt. Dies bedeutet, dass sie eigentlich Ertrag erwirtschaften müsste und nicht abgeschrieben werden darf. Es ist aber davon auszugehen, dass der Bürgenstock langfristig für das Asylwesen der Gemeinde genutzt wird. Daher macht es Sinn diesen dem Anlagevermögen zuzuführen und dementsprechend auf die nächsten 10 Jahre abzuschreiben. Dies führt dazu, dass ein zusätzlicher Abschreibungsaufwand pro Jahr von ca. CHF 90'000.00 anfällt. Die soso.elgg fasst auch hier die JA Parole.

Die soso.elgg freut sich im Hinblick auf die Fusion bereits jetzt neue Mitglieder aus der Gemeinde Hofstetten in ihren Reihen aufnehmen zu können. Andreas Zwicky, Huggenberg, Gemeinderat Hofstetten, Ressort Hoch und Tiefbau und Daniel Hungerbühler, Dickbuch, Gemeinderat Hofstetten, Ressort Strassen werden herzlich begrüsst.