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An der gut besuchten 17. Generalversammlung von soso.elgg („sachlich – offen – solidarisch“) konnte Präsidentin Judith Schaufelberger erneut zwei neue Mitglieder begrüssen. In ihrem Jahresbericht, der mit einem verdienten Applaus genehmigt wurde, streifte sie nochmals die Ereignisse des vergangenen Jahres, das ja lokalpolitisch im Zeichen der Fusion Elgg-Hofstetten stand.

 

 

Für den abtretenden Urs Wachter wurde neu in den Vorstand Giorgio Bösiger, der Gründungspräsident von soso.elgg, gewählt. Zusammen mit Bettina Brennwald und dem turnusgemäss wiedergewählten Gerhard Schneider ist der Vorstand nun wieder komplett; dazu wurde der parteiinterne Wahlausschuss durch Thomas Ziegler erweitert.

Die Jahresrechnung schloss mit einem satten Ertragsüberschuss ab – und das trotz eines namhaften Solidarbeitrages an den Wagerenhof. Im Hinblick auf das laufende Jahr ist das natürlich sehr erfreulich, ist doch wegen den Gemeindewahlen mit erheblichen zusätzlichen Kosten zu rechnen. Die Vorbereitungen für diese Wahlen sind schon erfreulich weit gediehen. Im Juni wird eine Mitgliederversammlung definitiv über die verschiedenen Kandidaturen für alle Behörden (ausser der Sekundarschulpflege, die erst 2018 neu gewählt wird) befinden. Auch für die nicht an der Urne zu wählenden Kommissionen sind schon Interessenten vorhanden. Neben den Wahlen stehen Mitgliederversammlungen vor den Gemeindeversammlungen und im Herbst ein Vereinsausflug auf dem Programm.

Als Gast stellte Armin Bähler, der Liegenschaftenverwalter der Primarschule, zusammen mit Thomas Heierli das Renovationsprojekt „Kindergarten Rebweg“ vor. Obwohl die Notwendigkeit einer Renovation unbestritten blieb, ergaben sich – nicht zuletzt als Folge des letzten Bauprojekts der Primarschule, das mit einem finanziellen Debakel endete – doch einige Fragen und Vorbehalte. Sie alle konnten weitgehend zufriedenstellend beantwortet werden. Für soso.elgg ist es absolut entscheidend, dass das gesamte Raumprogramm der Primarschule, insbesondere allfällige Kapazitätserweiterungen, unbedingt die Raumreserven in Hofstetten mit einbeziehen muss. Im Kindergarten Dickbuch, der zur Zeit von Hofstetter und vorläufig auch noch von Hagenbuchern Kindern besucht wird, gibt es noch viel Platz – ebenso im Primarschulhaus Hofstetten. Auch die relativ hohen Kosten, z.T. bedingt durch die sehr begrüssenswerten Energiesenkungsmassnahmen, gaben zu reden – vor allem deshalb, weil sie nur wenig unter der Grenze liegen, die eine Urnenabstimmung nötig gemacht hätten. Das Vertrauen in das beauftragte Architekturbüro, den ganzen Bau auch in finanzieller Hinsicht im Griff zu haben, erleichterte schliesslich die Zustimmung zu diesem Kreditantrag.

Mit dem Dank an alle Teilnehmer für die lebhafte und sachliche Diskussion konnte Judith Schaufelberger nach gut zwei Stunden die Versammlung schliessen.