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Traditionsgemäss befasst sich die Juni-Mitgliederversammlung von soso.elgg mit den Rechnungsabschlüssen der verschiedenen Gemeinden. Da aber erfreulicherweise ein glänzender Ergebnis der politischen Gemeinde und auch der beiden Schulgemeinden vorlag, konzentrierte sich das Interesse bald einmal auf die anstehenden Wahlen. Diese müssen ja bekanntlich um ein halbes Jahr vorgezogen werden, damit die Behörden für den offiziellen Start der um Hofstetten erweiterten Gemeinde Elgg bei Jahresbeginn bereit sind.

Die parteipolitisch unabhängige lokale Vereinigung „soso.elgg – sachlich, offen, solidarisch“ – hat die Vorbereitung dazu frühzeitig und gründlich angegangen und die entsprechenden Entscheidungen nun gefasst.

Eine zentrale Aufgabe in der kommenden Amtsperiode wird die Umsetzung der beschlossenen Fusion sein; sie ist eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, die viel Detailarbeit, Verhandlungsgeschick und Kenntnisse der Strukturen verlangt. Die beiden Gemeinderäte haben bei der Erfüllung dieses Auftrags der Stimmbürgerschaft bereits grosse Vorarbeit geleistet.

Ein ausgewogenes Team für den Gemeinderat

 Soso.elgg schätzt sich deshalb glücklich, dass Gemeindepräsident Christoph Ziegler, der den bisherigen Fusionsprozess massgeblich geprägt hat, gewillt ist, eine weitere Amtsperiode anzuhängen. Da vom bisherigen Elgger Gemeinderat nicht weniger als vier Mitglieder zurücktreten, sorgt er so für die nötige Kontinuität. Christoph Ziegler ist zudem als Vorstandsmitglied der Regionalplanung Winterthur und als Kantonsrat regional und kantonal gut vernetzt, was der Gemeinde Elgg schon einige Male zum Vorteil gereichte.

 

Der verheiratete 52-jährige Sekundarlehrer (mit halbem Pensum) ist in Elgg aufgewachsen und engagiert sich seit eh und je für seine Heimatgemeinde; diskussionslos wurde er von den soso-Mitgliedern wieder einstimmig als Gemeinderat und -präsident nominiert.

Auch Daniel Hungerbühler (44) ist die Behördearbeit dank seiner Mitarbeit im Hofstetter Gemeinderat in der abgelaufenen Amstperiode vertraut. Seine Wahl stellt sicher, dass Anliegen und Wissen aus dem neuen Gemeindeteil bei der Fusionsumsetzung einfliessen. Auf die Herausforderung, in einer grösseren Gemeinde seine Erfahrungen einzubringen und zu erweitern, freut er sich. Als gelernter Carrosseriespengler hat er sich zum Informatiker weitergebildet und ist heute tätig als Teamleiter der Qualitätssicherung einer IT-Firma und kantonaler Prüfungsexperte. Er und seine Frau Claudia, Mitglied der reformierten Kirchenpflege, haben zwei schulpflichtige Kinder.

 

Als neue Gemeinderätin kandidiert die 47-jährige Landschaftsarchitektin HTL Nicole Klein Fankhauser. Sie ist seit rund vier Jahren in Elgg wohnhaft. Unter anderem dank aktiver Mitarbeit in mehreren Vereinen hat sie sich hier sehr rasch heimisch gefühlt und bestens integriert. Mit ihrem Mann hat sie zwei Kinder im Alter von 11 und 15 Jahren. Um sich neben der Familie voll für die Tätigkeit im Gemeinderat engagieren zu können, ist sie bereit, ihre berufliche Arbeit in einer Firma für Begrünungssysteme aufzugeben. Soso.elgg ist es ein Anliegen, dass auch im neuen Gemeinderat die Frauen angemessen vertreten sind, und ist überzeugt, dass Nicole Klein alle auf sie zukommenden Aufgaben mit Freude angehen und meistern wird.

 

Qualifizierte Kandidaten auch für die Kommissionen

Erfreulicherweise ist es gelungen, auch für die Kommissionen engagierte und fachlich kompetente Persönlichkeiten für die Mitarbeit zu gewinnen. Für die Gesundheitskommission stellt sich Andreas Kundert zur Verfügung. Der studierte Ökonom war während mehreren Jahren Spitaldirektor in Frauenfeld. Heute arbeitet er als CEO einer Softwareentwicklungsfirma für Spitäler. Der 52-jährige Familienvater ist in Elgg aufgewachsen und verwurzelt, auch als ehemaliger Turner und Tambour sowie Vizepräsident der ZLB.

Auf eine Kandidatur für die Nachfolge der aus der Sozialbehörde zurücktretenden Isabelle Barth wird verzichtet; hingegen liegen für die Kommission der Technischen Betriebe gleich zwei bestens qualifizierte Nominationen vor. Der Naturwissenschafter Herbert Güttinger, der auch acht Jahre lang in der RPK war, hat in den letzten vier Jahren verschiedentlich bewiesen, wie wichtig seine umfassenden Kenntnisse für die Lösung verschiedener heikler Probleme (Kläranlage, Wärmeverbund) sind. Die Versammlung zeigte sich hoch zufrieden, dass er sich zu einer nochmaligen Kandidatur bereit erklärte. Ebenso unverzichtbar wird das Wissen sein, das  Andreas Zwicky (53) in die KTB einbringen kann, da er als jetziger Gemeinderat und Werkvorstand von Hofstetten Leitungsnetz und Werke im neuen Gemeindegebiet bestens kennt. Der gelernte Forstwart und Möbelschreiner/Avor und nebenamtliche Elgger Pilzkontrolleur hat heute ein eigenes Planungsbüro; seine Frau Gertrud und er haben vier Kinder und zwei Enkel.

Für die RPK kandidiert Björn Scheppler, ebenfalls aus Hofstetten, wo er seit einem Jahr dem Gemeinderat angehört. Der dipl. Forstingenieur ETH mit zusätzlichem Studium in Wirtschaftinformatik arbeitet heute als Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ZHAW. Er liebt das systematische Arbeiten mit Zahlen und analytisches Denken und freut sich, dank der Mitarbeit in der RPK die verschiedenen Facetten von Elgg noch besser  kennen zu lernen.

Primarschulgemeinde Elgg

Auch die Behörde für die ebenfalls fusionierende Primarschulgemeinde ist schon in diesem Jahr neu zu bestimmen. Als Vertreter von soso.elgg wird wieder Thomas Philipp Heierli portiert. Der Betriebsökonom und Projektleiter bei einer Grossbank ist seit 4 Jahren in Elgg wohnhaft und feiert heute seinen 37. Geburtstag. Mit seiner Frau Jasmin, die in Elgg aufgewachsen ist, hat er zwei Kinder. Der Entscheid, ob für die Nachfolge von Ursula Kundert (soso.elgg) eine eigene Kandidatur aufgestellt oder eine solche von anderer Seite unterstützt werden soll, ist noch offen.

 

Vorstand soso.elgg