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Mit einem Grossaufmarsch bekundeten Sympathisanten und Mitglieder ihr Interesse an den anstehenden Behördewahlen der „Grossgemeinde“ Elgg vom 24. September, aber auch zu den weniger spektakulären Traktanden der nächsten Gemeindeversammlung vom 18. September.

Sachliche Information zu den Gemeinderatswahlen

Gemäss seinen Leitlinien „sachlich“ und „offen“ hat soso.elgg Mitgliedern und Sympathisanten die Gelegenheit geboten, auch die direkten Konkurrenten im Rennen um die sieben Gemeinderatssitze kennenzulernen. Der 21-jährige Student Nicola Fritz (SP) und der 57-jährige Ingenieur HTL Hansruedi Miethlich (SVP) stellten sich kurz vor und beantworteten anschliessend die zahlreichen, teils kritischen Fragen aus dem Publikum Das interessante Hearing war sehr aufschlussreich und vermochte einiges klar zu machen, änderte aber nichts daran, dass soso.elgg sich weiterhin mit Überzeugung hinter die eigenen Kandidierenden stellt:

  • Gemeindepräsident Christoph Ziegler, der sich als Steuermann in den letzten Jahren bewährt hat und Garant für Kontinuität ist – besonders wichtig angesichts des Rücktrittes von nicht weniger als vier Elgger Gemeinderäten
  • Daniel Hungerbühler, der als Hofstetter Gemeinderat die Sicht der neuen Elgger „Bergregion“ vertreten kann
  • Nicole Klein, die auf Grund ihrer beruflichen Qualifikationen und auch als initiative Frau neue Aspekte in das Gremium einbringen kann.

Soso.elgg dankt den Wählerinnen und Wählern aus Elgg und Hofstetten für eine ehrenvolle Wahl dieses ausgewogenen und einsatzbereiten Teams.
Dies gilt auch für Björn Scheppler, als Forstingenieur ETH an Zahlen gewöhnt, der für die RPK kandidiert und als bisheriger Hofstetter Gemeinderat wertvolle Vorkenntnisse für dieses wichtige Amt mitbringt.

Wahlen Primarschulpflege

Mit dem jungen Thomas Heierli, Oekonom und Projektleiter (bisher), ist der richtige Mann am richtigen Platz (Finanzen); seine Wiederwahl wird vorbehaltlos unterstützt. Zudem hat soso.elgg nach sachlichen Kriterien mit Madeleine Melliger, dipl. Pflegefachfrau und Vorstandsmitglied im Elternrat, eine zweite, bestens qualifizierte Kandidatin nominiert – nicht zuletzt, um eine echte Wahl zu ermöglichen.
Diese zwei Nominationen richten sich keineswegs gegen die beiden Kandidierenden aus Hofstetten; es ist aus unserer Sicht zwingend, dass Hofstetten auch in der Primarschulpflege vertreten ist. Soso.elgg freut sich, mit der ausgewiesenen Kandidatin Madeleine Melliger nach dem Rücktritt von Ursula Kundert „ihren“ Sitz optimal verteidigen zu können.

Fachleute für die Technischen Betriebe

Besonders wichtig ist fachliche Kompetenz bei der Kommission Technische Betriebe. soso.elgg schätzt sich deshalb glücklich, dass Herbert Güttinger sich nochmals für eine Amtsdauer zur Verfügung stellt. Der versierte Naturwissenschafter hat dank seinen Kenntnissen in der vergangenen Amtsperiode wesentlich dazu beigetragen, dass heikle Probleme beim Wärmeverbund und bei der Kläranlage gelöst werden konnten.
Sachlich begründet ist auch die Vertretung Hofstettens in dieser Behörde. Andreas Zwicky, dem als Gemeinderat die Hofstetter Werke, insbesondere die gesamte Wasserversorgung, unterstellt waren, bietet Gewähr dafür, dass diese problemlos integriert werden können. Auf sein Wissen und seine Erfahrung zu verzichten, darf sich die Kommission im Gesamtinteresse Elggs auf keinen Fall leisten.

Verschiedenes

Der Gemeindeversammlung werden sechs Bauabrechnungen vorgelegt, wobei alles „im grünen Bereich“ ist. Das zeigt, dass der Gemeinderat sehr vieles richtig gemacht hat in der vergangenen Amtsperiode; ein angemesserer Aufmarsch an der Gemeindeversammlung wäre eine kleine Anerkennung dafür.

Am 7. Okt., wenn der „Wahlstress“ vorbei ist, lädt der Vorstand zu einem Familienausflug ein: Besichtigt und „getestet“ werden die feinen natürli-Käse in Wila. (Anmeldungen an Thomas Ziegler).

Kurz kam auch noch die sogenannte „Antistauinitiative“ zur Sprache, über die auch am 24. Sept. abgestimmt wird. Dazu nur so viel: Würde sie angenommen, könnte in Elgg Tempo 30 im Dorfzentrum nicht mehr eingeführt werden – es sei denn, man baue (eine einst in hohem Bogen abgelehnte) Umfahrung rund ums Städtchen.